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Die Chimera Version 2011 - 2

© Dr. Ralph Okon 20.08.2011

 

Übersicht

 

Sofort nachdem die Chimera 1 versucht hatte, sich möglichst tief in den Boden einzugraben, wurde eine Neuauflage des Fliegers ins Auge gefasst.
Das Grundkonzept hat sich ja bereits als recht leistungsfähig erwiesen.
Gegenüber der Chimera 1 weist die Nachfolgerin einige Änderungen auf.
Der äußerlich unveränderte Rumpf bekam nun auch eine verstärkte Leitwerkswurzel verpasst, da sich diese Stelle auf meiner sehr rauhen Flugwiese als Schwachpunkt herauskristallisiert hatte.
Die Fläche hat die gleiche verstärkte Nasenleiste wie die Chimera 1, um mit Klettenstauden,Meerretichpflanzen und ähnlich stabilem Unkraut problemlos fertigwerden zu können.
Das Höhenleitwerk ist bei der Chimera 2 etwas (10%)kleiner geworden als bei der 1.
Die Anlenkungen und Servoöffnungen sind auf die Flächenoberseite gewander:
Die Ruder sind diesmal unten angeschlagen.
Dieser Flieger hat nur 2 Klappen, da er als reiner Speeder zum Einsatz kommen wird.
Die Kühlluftführung im Rumpf wurde optimiert und speziell an den ebenfalls etwas veränderten YGE 160HV angepasst.
Der Antrieb wurde für die Chimera 2 auf 10S ausgelegt.
Es kommt ein 12N10P 4235 mit edlen 0,1er Blechen und einer 4+5 x 1,6D Bewicklung zum Einsatz.
Dieser Triebkopf dreht eine 11" x 20" Klappluftschraube mit > 17300rpm.
4 der 10 Zellen werden jetzt in der Tragfläche untergebracht, was sehr hilft,im Rumpf Platz und Ordnung zu schaffen.
Dank der (im Fluge zu einem großen Teil vom Rumpf abgedeckten) Klappe lassen sich die Zellen zum Laden problemlos herausnehmen.
Die komplette RC-Ausrüstung wurde konsequent mit HV Komponenten bestückt.
Es kommen beim Antrieb 10S 3500mAh Zellen und für die RC-Komponenten 2S 1000mAh zum Einsatz.

Erste Testflüge haben gezeigt, dass die Chimera 2 anscheinend noch leistungsfähiger ist, als es die Chimera 1 war.
Bei den Weltrekordversuchen 2011 auf dem Flugplatz Rothenburg wurde sie von Kai Koppenburg mit unglaublichen 440km/h Durchschnittsgeschwindigkeit durch die WR-Messstrecke gescheucht.
Durch einen Irrtum war Sie leider zu schwer fürs FAI-Rekordreglement, denn die Flügelfläche beträgt nur 32,5dm^2 und nicht wie angenommen 36dm^2.
Da der Flug von Kai erst sein 2. mit diesem Modellwar, darf man mit Recht annehemn, dass der Flieger noch schneller kann.
Erste Berchnungen zeigen, dass die Chimera mit einem etwas Kleineren, leichteren Motor (4225 statt 4235) und 9S 3500 rgelementgerecht unterwegs sein wird.
Durch eine leicht geänderte Motorauslegung wird die Drehzahl der in Rothenburg verwendeten 10,2"x 20" Klapplatte sogar noch einen Ticken höher liegen (17500rpm).
Damit wird der dann 250g leichtere Flieger (hoffentlich) noch schneller gehen......

Mein Dank gilt:
Marcus Koch für den Bau von Rumpf und Leitwerk und Luftschrauben;
Michael Jacob für das Zurverfügungstellen der Tragflächenform;
Joachim Weirich für den Bau der Tragfläche;
Georges van Gansen für die Teile für den Motor;
Stefan Heuel für das Fräsen der Formen für die brandneuen 11" x 20" und 12" x 24" Luftschrauben;
Heino Jung (YGE) für den speziell nach meinen Wünschen modifizierten Steller;
Kai Koppenburg für den tollen Flug in Rothenburg!

 

Übersicht