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Der Hayabusa und der "Speed Cup 2008"

 

Übersicht

 

Der "Hayabusa", designed und gebaut von Stefan Penz, ist nun beinahe offiziell der schnellste Hotliner der Welt nach den FAI Weltrekordregeln.
Jedenfalls hat er die deutsche Meisterschaft in der Klasse F3S -E (Elektrospeedflug) und den Speedcup 2008 gewonnen.
Der neue Weltrekord (394km/h in der FAI Messtrecke) bedarf jedoch noch der offiziellen Bestätigung.

Angetrieben wird er von einem sehr speziellen "Scorpion" Motor.
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© Dr. Ralph Okon 06102008

Das war die erste Prototypenversion.
Sie wurde von einem 18N12P, gebaut mit Blechen und Magneten von "scorpion" angetrieben.
Die geloggten Geschwindigkeiten lagen bei ca. 370km/h.
Die Teile der verbesserten 2. Version des Hayabusa beim Speedwettbewerb in Dachau 2008.
Stefan startet sein Modell.
Der Hayabusa im Flug.....
und beim Hereinschweben zur Landung.
Der 3516 Rekordmotor.
Auch hierfür kamen Statorbleche und Magnete von "Scorpion" und und wurden in ein spezielles Gehäuse eingebaut.
Der komplette Antriebsblock aus 3516er Motor und APC 7x10 Luftschraube und Avionik-Steller vor dem Einbau.
Hier nochmal die Einbausituation im Rumpf.
Der Radiallüfter des Motors und der breite Luftspalt zwischen Motor und Body sorgen für eine gute Wärmeabfuhr.
Die nächste Ausbaustufe ist dieser 3520er Motor.
Hier stammt alles inclusive des Gehäuses von " Scorpion".
Er wiegt 231g und kann etwa 3,3kW für mindestens 20 Sekunden durchsetzen, ohne Schaden zu nehmen.
Der 1-Sekunden-Peakstrom beträgt bei einem Wertungsflug etwa 250A.
Stefan gewann den Dachau-Speedwettbewerb mit 365 km/h durchschnittlicher Geschwindigkeit in beiden Richtungen.
Auch den Wettbwerb in Osnabrück hat Stefan in 2008 gewonnen.
Die Durchfluggeschwindigkeit betrug hier bereits 394km/h.

Die Deutsche Meisterschaft F3S-E wurde mit 393,5km/h gewonnen, was zugleich den Gewinn des Speedcups (Wertung über alle Elektro-und Verbrennerklassen bis hin zur 15cm 3 )bedeutete.
Das ist ein 2009er Trainingslog mit dem 3520er Antrieb.
Die Topspeed war 423km/h - inzwischen wurden auch schon 434km/h geloggt.
Es scheint also, als wäre für den Speedcup 2009 noch genügend Raum für Verbesserungen......
Irgendwie ist es mir gelungen, dem Stefan einen der hayabusas abzuschwatzen.
So sah der Flieger Anfang 2009 aus.
Das Modell hat er abgegeben, weil sich die Mittelpunktlage des Höhenruderservos bei kaltem Wetter permanent verstellte.
Aber wo ein Wille ist, gibt es auch einen Weg.
Also habe ich das Servo getauscht.
Mit einem halbgetauchten 4017er Triebkopf, selbst entwickelter Klapplatte, einem Kontronik-Jive Steller mit aussen liegendem Kühlkörper und 8S 3700er SLS Zellen ergab sich ein recht konkurrenzfähiges und speedcupreglementgerechtes Setup.
Ende 2009 habe ich meinen Hayabusa an einen anderen Speedpiloten abgegeben.
Der Hayabusa beim Speedtreffen in Osnabrück 2010.
2013 in Osnabrück sah er dann so aus.
2016 flog der Hayabusa bei der PCSC mit Impeller.
Das Ziel, mit einem sochen Antrieb die 400km/h zu übertreffen konnte allerdings bei diesem Trefefn noch nicht erreicht werden.

 

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