Diese Webseite ist privat nach § 55 Abs. 1 RStV, gestaltet von Dr. Ralph Okon, Anger 97, DE 99880 Teutleben.
Es werden von mir keine cookies verwendet. Es werden durch mich keine Daten von Nutzern erhoben.
Auf die Erhebung von Nutzerdaten durch den Provider (die 1&1 Internet SE und die 1&1 Telecommunication SE sind Unternehmen der United Internet Gruppe) habe ich keinerlei Einfluss.
Über die Datenerhebung und Datennutzung durch den Provider können Sie sich hier informieren.

Die "Hypercrocoblade" light für 2021

© Dr. Ralph Okon 14.03.2021

Startseite

 

Momentan macht mir das extreme Speedfliegen nicht besonders viel Spaß.
Das ist Anlass genug, die schon recht guten Allrounderfähigkeiten der HCB noch ein bissel in den Vordergrund zu stellen.
Also habe ich mal geguckt, was da an Brauchbarem in der Grabbelkiste umherlag.
Ziel waren wieder die altbekannten leisen 100m/s (360km/h) mit < 1000W / kg und - mir besonders wichtig - gutes Segeln.
Zunächst habe ich die Schwachstellen des alten Rumpfes verstärkt. Da die Flächenbefestigung des "Crocoblade"-Rumpfes bei der Anpassung auf die HCB-Fläche relativ weit hinten zu liegen kam, neigte der Rumpfvorderteil dazu, sich unter Vollast zu verwinden.
Dieser Bereich wurde mit auflaminierten GFK-Platten versteift.
Auch die weicher gewordene hintere Flächenauflage wurde mit aufgeklebten Rovings verstärkt.
Dann habe ich meinen alten "full metal jacket" 4535 mit den 0,1er CoFe Blechen an die HCB angepasst.
Mit seinen 635g ist er um ca. 300g leichter, als der 5040 im FAI Setup.
Wenn man die einfachere Motoraufnahme dazu rechnet, liegt die Gewichtseinsparung bei 340g. Der Motor dreht eine 11,5" x 27" Dreiblattklappluftschraube an verschieden verdrehten Mittelstücken.
Bewickelt wurde er für diesen Einsatz mit 4 + 4 x 1,7YY. Diese Bewicklung ist bei Bedarf gut für mehr als 250A Peakstrom.
Ebenfalls aus dem eingelagerten Material stammt dieser mit massiven Kupferbahnen aufgewertete YGE 160HV der ungekühlt auf dem Teststand für mehr als 10 Sekunden mit 270A klargekommen ist, ohne das "Heinolied" zu singen.
Der eingesetzte 6S 4000mAh SLS APL V2 Akku stammt ebenfalls aus dem "Lager".
Die 45C Belastbarkeit bedeuten theoretisch 180A Dauerstrom.
Durch den leichteren Motor ist der Akku weiter nach vorn gerückt.
Den Platz des 2. Akkublockes habe ich einfach mit einem Hartschaumdummie aufgefüllt.
Der Flieger nach der Anpassung.
Von aussen sieht man eigentlich nicht viel davon. Das Abfluggewicht mit Unilog und Pitotrohr beträgt nun 3270g, also 1230g weniger, als im FAI-setup.
Für die angestrebten 1000W/kg bedeutet das 3270W - bei 6S also etwa 160A.

 

Wie vorstehendes Log zeigt, brachte mich schon der erste Flugversuch in 2020 recht nahe an mein Ziel.
Es fehlten noch etwa 5% an der Zielgeschwindigkeit für die Streckenlänge.
Mit vorgewärmtem Akku und leicht aufgedrehter Luftschraube könnte am schon alles passen.

Ende Mai 2021 wurde auch dieses Projekt eingestellt, weil mir das Interesse am Speedfliegen abhanden gekommen ist.

 

 

Startseite