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Die Hypercrocoblade

© Dr. Ralph Okon 01.10.2018

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Bei der PCSC 2017 hat Alex Grimm erstmals seinen neuen "Hyperspeed" gezeigt und auch geflogen.
Das Modell ähnelt zwar der "Crocoblade", hat aber einige Weiterentwicklungen.
Für mich am interessantesten war, dass die Tragfläche noch größer als die der "Crocoblade" ist und ein dünneres Profil hat.
Hier die "Hyperspeed" im Landeanflug.
Beim Speedtreffen BAd Wünnenberg 2018 hatte Alex dann schon seine weiter optimierte und etwas kleinere "Evo" am Start und wollte deshalb seine beiden "Hyperspeed"s abgeben.
Da musste ich einfach zugreifen.....
Für einen schnellen und komfortablen Akkuwechsel hat die "Hyperspeed" eine Abziehschnauze.
Die Fläche sitzt aerodynamisch günstig auf einem kleinen Pylon und wird von 2 Schrauben gehalten.
Leider passen meine 10S "speed" in kabellängenfreundlicher 6S+4S Konfiguration nicht auf die Akkulade.
Auch war die Kühlöffnung etwas groß ausgefallen, was für meine persönliche Trainingswiese schlimmes befürchten lies.
Also habe ich beschlossen, Fläche und HLW sicherheitshalber auf einen "Crocoblade"-Rumpf zu transplantieren.
Dazu hat mir Alex die Flächenbefestigung umgebaut auf die Dreipunktvariante und die Bohrungsabstände der "Crocoblade".
Inzwischen hatte mir Heino Jung auch 2 Einzelstücke einer 400A-festen Stellervariante gebaut.
Als Motor hatte ich mir einen 5050 in den Kopf gesetzt, der Dank der freundlichen Unterstützung von "Scorpion-Powersystems" schnell realisiert werden konnte.
Das Innenleben des Motors passt zu Steller und Akkus:
Eine 3+3 YY Wicklung mit jeweils 3 Drähten von je 1,4mm Durchmesser in parallel ergibt einen wirksamen Wicklungsquerschnitt von 9,23mm2.
Die Isolation ist mit 0,15mm dicker Kaptonfolie ausgeführt.
Er kann alles verarbeiten, was Steller und Akku ihm anbieten.
Hier der neue 5050 neben dem Antriebsstrang meiner am stärksten motorisiserten "Crocoblade" mit dem YGE 320HV und dem HK 5040 "speed".
Hier liegen die Komponenten des neuen Antrieb testweise neben dem angepassten Crocoblade-Rumpf.
Steller und Motor sind miteinander verbunden.
Zur iso der Verlötungen in Kupferröhrchen verwende ich temperaturfesten Silikonschlauch.
Aufgrund der extremen Leiterquerschnitte braucht man zum Verlöten mindestens einen 250W-lötkolben, weil das viele Kupfer die Wärme extrem schnell ableitet.
Im Betrieb ist das erwünscht - beim Verlöten eher ein Alptraum.
Die Übersichtszeichnung mit den Daten und Maßen der "Hypercrocoblade".

Die "Hypercrocoblade" verhalf mir zu meinem bisher schnellsten gemessenen Durchflug durch die Messstrecke mit 474km/h bei der PCSC 2018
und 446km/h Durchschnitt bei der Deutschen Meisterschaft der Klasse F42 (10S).

Max von Prondzinki konnte bei den Weltrkordversuchen 2018 mit der "Hypercrocoblade" in der 300m WR-Strecke 481km/h Durchschnitt und 506km/h als schnellsten Durchflug erreichen.

Beim freien Speedfliegen im gesperrten Luftraum eines Truppenübungsplatzes konnte ich bereits mehrfach Geschwindigkeiten von > 500km/h loggen (Messung mit Unilog und Pitotrohr).

Auch beim PCSC 2019 werde ich das Modell wieder einsetzen und hoffe auf noch bessere Ergebnisse.

 

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