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Maximale Geschwindigkeiten


(noch in Bearbeitung!)

© Dr. Ralph Okon 18.10.2019

 

Es stellt sich immer wieder die Frage, welche Geschwindigkeiten erreichbar sind, wenn man alle FAI - und Meisterschaftsregeln ausser acht lässt und "grenzenlos" elektrisch fliegt.

 

Christian Hidde hat als Erster gezeigt, dass mit einem propellergetriebenen Flugmodell bei entsprechender Antriebsauslegung mit dem aktuellen Material 600km/h für die kurze 200m Strecke erreichbar sind.

Der Antriebsstrang seines "Typhoon-XL-Ultra" (konstruiert und gebaut von Dr. Marcus Koch) bestand aus einem umgewickelten Kontronik Pyro 1000 (Statorgröße 5040), einem selektierten 18S- spannungsfesten YGE Steller sowie 18S 3500mAh Höchststrom-Prototypenzellen.
Als Propeller wurde ein 4-Blatt Klapplattensystem mit 29" Steigung eingesetzt.

 

Bei der PCSC 2019 gelang Stanley Spichtinger mit dem von ihm selbst gebauten "Hellraiser" (eine Konstruktion von Christian Hidde) ein (wetterbegünstigter) Durchflug mit 640km/h.

Als Antrieb kam ein getunter Scorpion 5040 zum Einsatz. Die Energie lieferten 15 handelsübliche 5100er SLS "speed" - Zellen. Der Steller war ein YGE 320 UHV "von der Stange".
Als Propeller wurde eine Dreiblattklapplatte mit 28" Steigung eingesetzt.
Auch hier lag die Flächenbelastung im Bereich von etwa 120g/dm^2.

 

Man darf gespannt sein, wie die Entwicklung der Höchstgeschwindigkeiten weitergehen wird.

Ganz sicher ist: beim konsequenten Einsatz exotischer Materialien und Herstellungsverfahren an allen Stellen kann ein extrem guter Piloten unter optimalen Umweltbedingungen höchstwahrscheinlich noch einiges mehr erreichen.
Im Prinzip unterscheidet sich der Weg dahin nicht von den für das FAI-Setup beschriebenen Maßnahmen.
Zusätzlich scheint in der offenen Klasse eine noch höhere Flächenbelastung möglich - die Verbrennerkollegen sind vor einigen Jahren auch noch mit bis zu 150g/dm^2 erfolgreich unterwegs gewesen.

 

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